Jakobsweg
Jakobsweg
Seit dem Mittelalter zogen Menschen aus den verschiedensten Gründen zu heiligen Orten. Die bekanntesten Wallfahrtsorte waren Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela in Spanien.
Eine wichtige Route, auf der bis in unser Jahrhundert hinein tausende und abertausende von Gläubigen zur Grabstätte des heiligen Jakobus in Gallizien (Sp) pilgerten, führte durchs Töss- und Jonatal. Der sogenannte Jakobsweg, auf dem Pilger aus Süddeutschland und der Ostschweiz nach Einsiedeln und weiter zogen, erreicht beim Dreiländerstein am Hörnli Zürcher Boden. Von dort führt er durch das Fischenthal zum Flecken Riet in der Gemeinde Wald, wo der beschauliche Wanderer die ehemalige Pilgerraststätte "Zum Weissen Kreuz" bewundern kann. Über die Weiler Bühl, Hub, Dieterswil und Tännler führt ein herrlicher Höhenweg mit Blick auf die Alpen und Zürichsee zum "Roten Schwert" in Blattenbach, einem weiteren denkmalpflegerischen Bijou.
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Von hier weg taucht der Weg ins tiefe Grundtal, um im "Pilgersteg" die Gemeinde Wald zu verlassen und sich über Rapperswil dem Kloster Einsiedeln zuzuwenden.
 
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